Mit Fettpulver gegen den Hitzestress bei Sauen

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Achtung Hitze: Futteraufnahme sinkt je Grad Celsius um 100 g


Sauen haben an heißen Sommertagen sichtbar weniger Appetit. Sie nehmen weniger Futter auf, es fehlt Energie und die Leistung bricht ein. Man muss sich bewusst machen, dass bereits ab 21 °C die Futteraufnahme der Sau je Grad Temperaturerhöhung um 100 g/Tag sinkt. Bei Temperaturen von rund 30 °C entspricht das bereits einer Futtermenge von rund 1 kg pro Tag. Damit nehmen die Sauen rund 13 MJ ME weniger Energie pro Tag auf. Das Problem der geringen Energieaufnahme wird verschärft! Die benötigte Energie kann alleine durch die Standardfuttermischung nicht gedeckt werden. Das Nährstoffdefizit wird dadurch ausgeglichen, dass die Sau ihre Körperreserven abbaut, um die Milchproduktion aufrechtzuerhalten. Je kg abgebaute Fettreserve werden rund 25 MJ ME mobilisiert. Ein übermäßiger Fettabbau hat Folgen: Schlechte körperliche Konstitution, schlechte Milchleistung, MMA und Fruchtbarkeitsprobleme.

Soviel Energie braucht die Sau!

Der Energiebedarf einer Sau steht im engen Zusammenhang mit ihrer Milchproduktion. Bei einer Wurfgröße von 12 Ferkeln produziert die Sau etwa 340 kg Milch über die gesamte Säugezeit. Wenn die Sau 12 Liter Milch am Tag produziert, benötigt sie alleine dafür 87,6 MJ ME. Hinzu kommt noch der Erhaltungsbedarf (Lebendgewicht 0,75 x 0,44). Bei einer 200 kg-Sau liegt der tägliche, gesamte Energiebedarf (Leistungs- + Erhaltungsbedarf) somit bei 111 MJ ME. Ein Laktatationsfutter muss einen entsprechend hohen Energiegehalt von über 14 MJ ME pro kg aufweisen, um das vorhandene Leistungspotential auszuschöpfen.

Fettpulver in der Sauenfütterung

Fette spielen wegen ihrer im Vergleich zu anderen Futtermitteln sehr hohen Energiekonzentration, eine immer größer werdende Rolle in der Fütterung. Gerade in den Sommermonaten bieten Fettpulver eine optimale Möglichkeit, die Sau mit ausreichend Energie zu versorgen. Fettpulver liefern einen hohen Energiegehalt ohne den Körper zu belasten: Bei der Verstoffwechselung von Fetten wird weniger zusätzliche Wärme produziert, als bei Stärke, Protein oder Rohfaser. Da Schweine nicht schwitzen und somit die Wärme schlecht abgeben können, ist dies in heißen Monaten von besonderer Bedeutung. Höhere Fettgehalte im Futter senken somit die Wärmeproduktion der Sau und stellen zudem die Energieaufnahme sicher.

Pig Power: Positive Effekte für Sau & Ferkel

Pig Power liefert mit 36 MJ ME volle Energie – ohne Trägersubstanzen. Es ist ein fein versprühtes Fettpulver mit einem hohen Lecithinanteil von 10 Prozent.
Lecithin ist als Emulgator maßgebend am Fettstoffwechsel beteiligt: Es spielt eine wesentliche Rolle bei der Synthese, der Verteilung, dem Abbau und der Umwandlung der Fette. Lecithin erhöht gleichzeitig die Gesamtverdaulichkeit der Ration. Außerdem fördert Lecithin den Übergang der Proteine und Fette in die Sauenmilch.


Das Fettpulver wird mit bis zu 5 % in das Alleinfutter für Ferkel und Sauen eingesetzt. Es ist optimal für die Kombination mit hofeigenem Getreide, da es pulverförmig und rieselfähig ist. Pig Power ermöglicht einen optimalen Rohfasergehalt in der Ration und verbessert die Verdaulichkeit des gesamten Futters. Mit Pig-Power können Sie den Erfolg Ihrer Ferkelerzeugung gerade in den Sommermonaten steigern und damit die Wirtschaftlichkeit deutlich verbessern.

Flüssige Fette sind nur begrenzt einsetzbar

Flüssige Fette sind hingegen technisch bedingt, nur begrenzt einsetzbar. Die Verarbeitung erfordert eine umfangreiche Technik, von der Heizmöglichkeit, über Rührwerke bis hin zur Sprüheinrichtung. Pulverförmige Fette hingegen erleichtern die Herstellung und Lagerung energiereicher Futtermittel. Sie können völlig unproblematisch eingesetzt werden und sind oft die einzige Möglichkeit Energie in hofeigenen Mischungen gleichmäßig zu verteilen. Mit Fettpulver lassen sich außerdem höhere Fettgehalte im Futter erzielen, als es mit herkömmlichem Pflanzenöl möglich wäre.
Deswegen: Pig-Power! Die wirksame und unkomplizierte Energiequelle.

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